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Lateinamerika gefährlichste Region für Journalisten

Lateinamerika ist für Journalisten die gefährlichste Region der Welt. Mit zehn Morden an Journalisten in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 liegt Mexiko an der Spitze der Statistik, gefolgt von Honduras mit neun ermordeten Reportern. Das teilte das Internationale Presse Institut (IPI), das sich seit 60 Jahren für die Freiheit der Meinung einsetzt, in dieser Woche an seinem Sitz in Wien mit. 52 Journalisten kamen 2010 bis August in Ausübung ihres Berufes ums Leben, erklärte IPI-Geschäftsführerin Alison Bethel McKenzie. "Meinungsfreiheit ist nicht selbstverständlich. Sie kann nie genug Verteidiger haben", betonte IPI-Präsident Janne Virkkunen angesichts der erschreckenden Zahlen. (tk)


Getötete Journalisten 2010:
Mexiko 10
Honduras 9
Pakistan 6
Afghanistan, Irak, Philippinen 3
Indonesien, Japan, Nigeria, Somalia, Thailand 2
Kongo, Griechenland, Indien, Jemen, Kamerun, Kolumbien, Libanon, Ruanda, Russland, Togo 1