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Klimawandel droht Insel zu zerstören

Die Bischöfe der Dominikanischen Republik machen den Klimawandel für die jüngsten verheerenden Unwetter in der Karibik und Mittelamerika verantwortlich. Im Kirchenmagazin "Camino" werden die Industriestaaten zu einem Umdenken aufgefordert. Die Bischofskonferenz beklagt darin zunehmende Auswirkungen des Klimawandels, der immer drastischere Naturkatastrophen mit sich bringe.

"Der Klimawandel ist kein Spiel mehr, denn die globale Erwärmung ist längst Realität. Wir leiden nun unter den Konsequenzen", schreiben die Bischöfe. Die Hungersnot in Guatemala, die verheerenden Stürme in der Dominikanischen Republik und die Überschwemmungen in El Salvador seien aggressive ökologische Vorboten.

Bei den Überschwemmungen und Erdrutschen kamen in dem mittelamerikanischen Land nach offiziellen Angaben bislang mehr als 190 Menschen ums Leben. Allerdings könnte die Zahl der Toten noch steigen, da der nationale Zivilschutz noch nach Dutzenden Vermissten sucht. Die heftigen Fluten, die der Hurrikan "Ida" mit sich brachte, haben demnach in El Salvador mehr als 1.000 Häuser zerstört oder in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt sollen mehr als 14.000 Menschen von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen sein.

Quelle: kna