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Kirchliche Umweltaktivistin getötet

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Symbolbild Waffe. Foto: Adveniat/Jürgen Escher

Anfang September wurde in der guatemaltekischen Stadt Suchitepéquez Diana Isabel Hernández Juárez, Professorin und Umweltaktivistin, ermordet. Neben Berta Cáceres und anderen ist sie eine weitere Frau, die in Mittelamerika wegen ihres Einsatzes für die Umwelt ihr Leben verliert, berichtet Vatican News.

Die 35-jährige Umweltaktivistin wurde erschossen, während sie an einer Prozession in ihrer Gemeinde Monte Gloria in Santo Domingo teilnahm. Diana Isabel Hernández Juárez war in der Region bekannt, weil sie mehrere Projekte, darunter einen Familiengarten und städtische Baumschulen sowie Aufforstungsprojekte in mehr als 32 ländlichen Gemeinden initiiert und geleitet hatte, so die Catholic News Agency (CNA).

Verhaftung eines Verdächtigen

Der Verein „Mujeres Madre Tierra“, zu Deutsch Frauen der Mutter Erde, und die katholische Gemeinde von Suchitepéquez haben die Behörden gebeten, den Mord aufzuklären und die Verantwortlichen so schnell wie möglich zu finden. Die Polizei habe bereits einen Verdächtigen verhaftet, vermeldet Vatican News. 

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