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Kandidaten für UNASUR-Generalsekretariat nominiert

Ecuadors Staatspräsident Rafael Correa bestätigte am Montag die Namen der Kandidaten für das Generalsekretariat der Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR). Néstor Kirchner, ehemaliger Präsident von Argentinien, hatte die Position bis zu seinem Tod inne.

Bei den drei Kandidaten handelt es sich um die ehemalige Bildungsministerin Kolumbiens María Emma Mejía, den venezolanischen Minister für Elektrizität Alí Rodríguez und Marco Aurelio García, Berater des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva. Correa bestätigte diese Namen gegenüber Vertretern der lokalen Presse Ecuadors.

Kolumbien, Venezuela und Brasilien nominierten ihre Kandidaten auf dem XX. Iberoamerika-Gipfel, der vom 3.- 4. Dezember in Mar del Plata, 400 km südlich von Buenos Aires stattgefunden hatte. Correa setzt sich außerdem für die Umstrukturierung der UNASUR ein und möchte das Amt des Generalsekretärs in Zukunft stärken. Ein Termin für die Wahl des Generalsekretärs wurde noch nicht genannt.

Die UNASUR ist eine internationale Organisation mit zwölf südamerikanischen Mitgliedsstaaten: Argentinien, Brasilien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Peru, Ecuador, Guyana, Suriname, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel der UNASUR ist die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verstärken sowie der gemeinsame Kampf gegen Ungleichheit, soziale Ausgrenzung, Hunger, Armut und Unsicherheit.

Quelle: adital