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Junge Mexikaner praktizieren ihren Glauben nicht

Immer weniger junge Mexikaner sind praktizierende Katholiken. Einem Bericht der Tageszeitung "El Economista" (Dienstag) zufolge sagen 62 Prozent der 18- bis 35-Jährigen in Mexiko-Stadt, dass sie weder den traditionellen katholischen Glauben praktizieren noch in einer anderen Glaubensgemeinschaft aktiv sind. Die jungen Hauptstädter glaubten zwar größtenteils an Gott, lebten ihren Glauben aber nicht in einer Kirche.

Weit über die Hälfte der jungen Mexikaner, die keinen Glauben praktizieren, ist in der Kindheit und Jugend regelmäßig zur Messe gegangen, etwa ein Drittel besuchte katholische Schulen. Mit durchschnittlich etwa 22 Jahren hörten sie auf, regelmäßig an Messen teilzunehmen, so die Studie der katholischen Agentur "Adoremos". In einem Drittel der 900 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Mexiko-Stadt gibt es nach Angaben der Studie noch kirchliche Jugendgruppen.

Quelle: kna