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Juan Manuel Santos und Dilma Rousseff gehören zu den 100 einflussreichsten Menschen

Das kolumbianische Staatsoberhaupt Juan Manuel Santos und die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wurden vom US-Amerikanischen TIME Magazin auf die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt gesetzt. Juan Manuel Santos ist aufgrund seines Engagements für die Bildung kolumbianischer Kinder und Jugendlicher auf der Liste zu finden. Er habe mit dem Programm „Von Null auf Immer“ (De Zero a Siempre) seinen politischen Fokus neben der Bekämpfung der Guerilla FARC auf die Minderung der Armut und Ungleichheit in dem südamerikanischen Land gelenkt, heißt es im TIME Magazine. Das Bildungsprogramm sieht unter anderem vor, dass die Zahl der Kinder unter fünf Jahren, die eine Bildungsinstitution besuchen, verdoppelt werden soll.

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rouseff wurde für ihren allgemeinen großen politischen Einsatz auf die Liste gesetzt. Sie habe bereits seit ihrer Jugend für ihre Vorstellungen gekämpft und diese Bereitschaft auch in späteren Jahren nicht eingebüßt. Es sei ihr zu verdanken, dass Brasiliens nationale Interessen inzwischen Hand in Hand gehen mit denen der Nachbarländer, schreibt die argentinische Präsidentin Christina Fernandez als Gastautorin. Weitere Persönlichkeiten aus Lateinamerika, die zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gezählt werden, sind der argentinische Fußballer Lionel Messi- dem zugesprochen wird wahrscheinlich der beste Fußballspieler zu sein, den es jemals gegeben- hat, den US-Amerikanischen Senator kubanischer Abstammung Marco Rubio, die mexikanische Aktivistin Dulce Matuz und der brasilianische Unternehmer Eike Batista.

Das TIME Magazine veröffentlicht die Liste der 100 einflussreichsten Menschen einmal im Jahr und sie besteht nach Angaben des Wochenmagazins aus Menschen “ die uns inspirieren, unterhalten, uns herausfordern und unsere Welt verändern“. (aj)

Die vollständige Liste: http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,2111975,00.html