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Jahrestag: Erdbeben in Haiti - Das Stadtviertel, das keines sein sollte

Vor dem Erdbeben in Haiti liegt eine Wüstenlandschaft 20 Kilometer nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Es gibt hier kaum Häuser. Sand, Palmen, Hügel prägen die Region -  ein Industriepark soll hier entstehen. Doch dann kommt alles anders. Vor zehn Jahren erschüttert ein Erdbeben der Stärke 7 Haiti, mindestens 220. 0000 Haitianer sterben,  rund 1, 2 Millionen verlieren ihr Zuhause. Überall im Land entstehen provisorische Zeltstädte - auch in der Wüste nördlich von Port-au-Prince.  Heute, zehn Jahre nach dem Beben, leben hier rund 400.000 Haitianer in dem Viertel Corail, das vor dem Erdbeben nicht existierte. Die Menschen sind arm, das Leben hart. Es gibt kein fließendes Wasser und kaum Medikamente, kriminelle Banden treiben ihr Unwesen. Das Projekt "Pwojé Solidarité", das von dem Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat unterstützt wird, versucht den Menschen in dem Viertel mit psychologischer und medizinischer Betreuung zur Seite zu stehen und hilft dabei, dass Familien ein Dach über dem Kopf haben. Martin Steffen hat das Leben in Corail dokumentiert. Eine Fotostrecke. 

 

 

Mehr Infos zum Leben in Corail in Haiti
Wenn Sie mehr über das Leben in Corail und das Projekt "Pwojé Solidarité" erfahren möchten, finden Sie hierzu die Geschichte "In Haiti sollte man nicht so viel träumen" in der Ausgabe 4/2019 von Blickpunkt Lateinamerika. Lesen Sie online oder bestellen Sie die Ausgabe kostenlos per Mail an blickpunkt@adveniat.de.