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Indigene Weltfrauenkonferenz

Nach zwei Tagen ist am Mittwoch, den 30.10., in Perus Hauptstadt Lima ein zweitägiges Treffen von 200 Indigenen-Vertreterinnen aus aller Welt zu Ende gegangen. Die in dem "Internationalen Forum für indigene Frauen" zusammengeschlossenen Frauen aus Lateinamerika, Asien, Afrika, Nordamerika, Pazifik und Russland fordern mehr Beteiligung auf internationaler Bühne, so die Webseite der "Weltkonferenz indigener Frauen".

Die Konferenz stand unter dem Motto "Forschritte und Herausforderungen – die Zukunft die wir wollen". Bei Themen wie Gesundheit, Bildung und Entwicklung müssten Frauen indigener Völker mehr Einfluss ausüben können, so eine der Forderungen nach einer "nachhaltigen Entwicklung". Die Frauenkonferenz ist Teil der Agenda der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.

Diese war 2012 im UN-Bericht "Die Zukunft die wir wollen" formuliert worden. Hauptziel der Indigenen-Organisation sei darum "eine Globalisierung, die sich für diese und künftige Generationen in eine positive Kraft für alle Bewohner der Erde verändert". Ungleichheiten wegen Geschlecht, Herkunft oder Stand und die Ausgrenzung besonders schwacher Gruppen wie Frauen und indigene Völker "müssen verringert werden", so die Konferenzteilnehmer. 2014 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eine eigene Konferenz indigener Frauen abhalten. (bb)

Zur Website der Frauenkonferenz gelangen Sie hier.