Guatemala |

Indigene Gemeinde erklärt Internetzugang zum Menschenrecht

Die Bewohner eines Indigenendorfs in Guatemala haben dem Netzwerk Global Voices zufolge den Internetzugang zum Menschenrecht erklärt. Mithilfe der Behörden setzten die Einwohner von Santiago Atitlan ihr Vorhaben um, die gesamte Bevölkerung mit freiem Gemeinde-Wi-Fi zu versorgen.

Die Idee der technischen Aufrüstung gründet auf der Vorstellung der Gemeinschaft und des Teilens, die im täglichen Leben der Indigenen im Hochland Guatemalas tief verwurzelt sind. Die neuen Technologien seien für die indigenen Kulturen extrem wichtig. Gerade die Jugend sei dadurch in der Lage ihre tausendjährigen Kulturen mit der Welt zu teilen.

Die Gemeinde von Santiago Atitlan ist auf Facebook zu finden und hat ein Twitterkonto. Die Jugendlichen des Dorfes haben ein eigenes Fernsehprogramm entwickelt. Unter dem Namen (Yo Respondo, y Tu?) [Ich antworte! und du?] diskutieren sie lokale Probleme, wie zum Beispiel Recycling oder andere ökologische Themen. Der Livestream der Sendung wird auf der eigenen Homepage übertragen. (ml)

Quelle: Global Voices