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Hörfunktipp: Vom Münsterland nach Paraguay

In der Serie "Augenblick mal" der Katholischen Kirche im Privatfunk in NRW

Vom Münsterland nach Paraguay

Von: Malina Lucie Hesse

Das Land ist ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz, zählt aber nur gut ein Drittel der Einwohner von NRW: In Paraguay, mitten in Südamerika, sind viele deutsche Auswanderer zu Hause. Einer von ihnen kommt aus Heek im Münsterland, ging in Burlo zur Schule. Lucio Alfert ist Oblatenpater, seit 40 Jahren dort und seit 23 Jahren als Bischof in seinem riesigen Bistum mit dem Jeep unterwegs. In der salzigen, wasserarmen Gegend des Chaco kämpft er für die landlosen Indios.

Seine Diözese ist so groß wie ein Drittel von Deutschland, hat nur eine asphaltierte Straße. Sein Hauptanliegen ist der Einsatz für die Landlosen.

Alferts Botschaft: „Wer einem Volk dienen will, muss von diesem Volk lernen. Er muss den kulturellen und religiösen Reichtum achten. Man wird erfahren: Die Geschichte eines Volkes fängt nicht erst mit Kolumbus an und auch nicht mit der Ankunft der ersten Missionare, Lehrer, Ärzte oder Händler“.

Augenblick mal: Vom Münsterland nach Paraguay

Urlaub mit karibischen Träumen

Blütenweiße Palmenstrände locken immer mehr Touristen in die Tropen. Für den Traumurlaub in den Ländern Lateinamerikas sollte man allerdings gut vorbereitet sein, Impf- und Reisebestimmungen unbedingt einhalten, sagt Reiner Wilhelm.

In der Sendung:
Reiner Wilhelm
, Länderreferent Chile / Ecuador / Venezuela bei Adveniat;

Bernd Klaschka, seit 2004 Geschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, 1977-1983 als Pfarrer von Cardonal in Mexiko und als Koordinator des dortigen Sozialzentrums tätig, Leiter des Referats Ausländerseelsorge in der Diözese Münster, ab 1996 für den Aufbau und die Verwaltung der Pfarrei Orizabita im mexikanischen Bundesstaat Hidalgo tätig, im Bistum Tula Bischofsvikar für die Pastoral und für die Ausbildung von Priestern und Diakonen zuständig.

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