Kolumbien |

Guerilla verbietet Geistlichen Zugang zu ländlichen Regionen in Putumayo

Die kolumbianischen FARC-Guerilla hat mehreren katholischen Geistlichen den Zugang zu ländlichen Regionen der Provinz Putumayo verboten. Die Rebellen seien die einzigen Personen, die das Recht hätten sich in dieser Region zu bewegen, lautete die Begründung. Nach Angaben des Radiosenders Radio Caracol duldeten die FARC derzeit lediglich den Aufenthalt der Priester im Stadtkern der Städte Puerto Guzman und Puerto Leguizamo.

Der Bischof der Diozöse Mocoa-Sibundoy, Luis Alberto Parra Mora, rief die Provinzregierung auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um die Fortsetzung der Missionsarbeit in der Region zu garantieren.

Die FARC-Guerilla und die kolumbianische Regierung verhandeln seit November vergangenen Jahres über eine Lösung zur Beilegung des Gewaltkonflikts. Nach wie vor werden einige Teile des südamerikanischen Landes noch von den Rebellen kontrolliert, darunter Teile der Provinz Putumayo im Süden des Landes. (TK)