Honduras |

Fünf Tote bei einem Flugzeugabsturz

(Symbolfoto: Adveniat/Jürgen Escher)

Bei einem Absturz eines Kleinmaschinen-Flugzeugs nahe des honduranischen Inselparadieses Roatán sind am Sonntag, 19. Mai 2019, alle Insassen ums Leben gekommen. Bei den Passagieren handelte es sich um vier kanadische Touristen und den Piloten aus den USA. Die Maschine ist direkt nach dem Start abgestürzt. Die Kanadier starben noch am Unfallort. Der Pilot konnte ins Krankenhaus gebracht werden, erlag dort aber seinen Verletzungen. Die Insel Roatán ist bei Touristen besonders für ihre bunte und vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Zahlreiche Ausländer besuchen sie, auch wegen der besonders günstigen Preise, um dort tauchen zu gehen. Auch die vier Kanadier wollten von ihrem Hotel am Festland lediglich einen Kurztrip nach Roatán unternehmen. Private Videoaufnahmen zeigen, wie das Flugzeug direkt nach dem Start ins Trudeln geriet und dann ins Meer stürzte.

Unfallursache bisher ungeklärt

An der Rettungsaktion sowie den Bergungsarbeiten waren sowohl die nationale Polizei als auch die Feuerwehr beteiligt. Die Behörden kündigten nach dem Unfall an, dass sie die genaue Ursache schnellstmöglich herausfinden wollen. Bisher steht nicht fest, ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Defekt handelte. Das US-amerikanische State Department sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefstes Beileid aus.

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