Brasilien |

FIFA drängt auf Verabschiedung des WM- Gesetzes

Bei einem Besuch im Weltmeisterschaftsland Brasilien hat der Generalsekretär der FIFA Jérôme Valcke darauf hingewiesen, dass es an der Zeit sei, das Weltmeisterschafts-Gesetz zu verabschieden. Der Entwurf läge dem Kongress seit vergangenem Jahr vor. „Es ist wie bei einem Baby- nach neun Monaten Schwangerschaft muss es auch geboren werden“, so Valcke im Zuge seines Inspektionsbesuchs.

Das Gesetz ist dazu vorgesehen, alles im Zusammenhang mit der Organisation des Turniers zu regeln. Dabei seien sich die FIFA und die brasilianische Regierung im Großen und Ganzen einig. Lediglich bei Kleinigkeiten gäbe es laut lokalen Medien Differenzen. Besonders das Verkaufen von Alkohol im Stadion sei ein strittiger Punkt, da dieser eigentlich im ganzen Land verboten ist. Weiterhin bestehe die brasilianische Regierung darauf, dass ein Teil des Erlöses aus der Weltmeisterschaft der armen Bevölkerung zu Gute kommt. Generalsekretär Valcke zeigte sich trotz dieser Differenzen optimistisch: “All diese Fragen werden diskutiert und wir werden eine Einigung erreichen, die für alle Beteiligten akzeptabel ist“.

Auch was die Fertigstellung der zwölf Stadien in den Austragungsorten Rio de Janeiro, Sao Paulo, Belo Horizonte, Salvador, Natal, Porto Alegre, Recife, Brasilia, Cuiabá, Curitiba, Manaus und Fortaleza betrifft, zeigte Valcke sich zuversichtlich. Es sei noch eine Menge Arbeit, immerhin müsste jede der zwölf Städte auch mit der entsprechenden Infrastruktur ausgestattet werden, aber die FIFA sei überzeugt davon, dass alles bis zum Beginn der 20. Weltmeisterschaft am 12. Juni 2014 fertig sein wird.(aj)