Kolumbien |

FARC verbietet Gottesdienste

In der südkolumbianischen Diözese Mocoa-Sibundoy hat die FARC-Guerilla den katholischen Geistlichen laut Medienberichten das Feiern von Gottesdiensten untersagt. Nach Aussage des Bischofs der betroffenen Diözese in der Provinz Putumayo, Luis Alberto Parra, hätte die Rebellengruppe die Priester aufgefordert, die Gotteshäuser zu schließen und keine Predigten mehr abzuhalten. Das berichtete die Tageszeitung "El Tiempo" am Montag.

Der stellvertretende Generalsekretär der Kolumbianischen Bischofskonferenz Pedro Mercado sagte laut Zeitung, die Situation habe sich in den vergangenen Monaten trotz der Friedensgespräche zwischen Kolumbiens Regierung und der Rebellenorganisation verschärft. Auch in anderen Provinzen hätten Kirchenvertreter Drohungen erhalten.

"Wir beobachten die Sicherheitsprobleme unserer Priester und Bischöfe mit Sorge", sagte Mercado. Er forderte die Behörden auf, dafür zu sorgen, dass Geistliche ihre pastorale und soziale Arbeit fortsetzen können.

Quelle: KNA.