Bolivien, Peru |

EU-Gelder gegen Klimawandel-Schäden

Ein Bauer bewässert sein Feld in Bolivien. Durch das Anlegen von Zisternen können die Bauern auch in der Trockenzeit gießen und ernten. (Foto: Adveniat/Martin Steffen)

Die Europäische Union hilft den vom Klimawandel betroffenen Andenländern Bolivien und Peru bei der Vorhersage und Bewältigung von Dürren. Am Dienstag, den 30. April 2019 stellten Vertreter beider Länder und EU-Entwicklungshelfer das Programm „Euroclima+“ zur Reduzierung von Klimaschäden mit Schwerpunkt auf der Landwirtschaft vor, berichtet die peruanische Tagezeitung „Gestion“.

In den kommenden 30 Monaten werden insgesamt 1,6 Millionen US-Dollar dafür verwendet, vor allem Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit Prognosen und Soforthilfen für Bewässerungssysteme unter die Arme zu greifen. An Bolivien gehen 776.629 US-Dollar, an Peru sollen 903.735 US-Dollar fließen. In den Empfängerstaaten sind es die nationalen Meterologie-Institute, welche die Gelder verwalten.

Angaben der EU zufolge gehen die Gelder in Bolivien an die Kommunen Achacachi, Calacoto und Sicaca, in Peru profitieren die Provinzen Huancané, El Collao und Puno. In Bolivien war es 2016 und 2017 zu den schlimmsten Dürren seit 25 Jahren gekommen. In Peru wurde wegen des Wassermangels 2016 der Notstand ausgerufen, in acht Regionen des Landes war die Landwirtschaft wegen des Klimawandels stark betroffen. (bb)

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