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Essener Handwerkerschaft unterstützt Adveniat ehrenamtlich

Auszubildende der Essener Handwerkerschaft mit Mitarbeiterinnen von Adveniat. Foto: Adveniat
Auszubildende der Essener Handwerkerschaft mit Mitarbeiterinnen von Adveniat. Foto: Adveniat

Bis zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes dauert es noch eine Weile, doch die Arbeiten zum Aufbau des Adveniat-Kerzenziehhauses sind bereits in vollem Gange. Seit dem 26. Oktober stehen die vier Wände samt Holzdach. Neun Auszubildende der Kreishandwerkerschaft Essen haben sich nun an die Arbeit gemacht, das Holzhaus mit der nötigen Elektrik auszustatten. Das besondere daran: Die angehenden Handwerker arbeiten ehrenamtlich. Das dritte Jahr in Folge unterstützt die Handwerkerschaft damit das Spenden-Projekt. „Es ist für alle ein Gewinn“, sagt der Ausbildungsleiter Winfried Bolte. „Beim Aufbau entstehen für Adveniat keine Kosten und unsere Auszubildenden können das was sie gelernt haben an einem realen Projekt anwenden.“ Der Kontakt zwischen der Handwerkerschaft und Adveniat entstand durch das Projekt „RUHRDAX– Wirtschaft trifft Ehrenamt“. „Ich bin froh über diese Kooperation“, sagt Bolte. „Es ist für die Auszubildenden eine gute Möglichkeit berufliche aber auch soziale Verantwortung zu übernehmen“.

Adveniat-Mitarbeiterinnen Sabine Pfingsten und María Herrero besuchten das Handwerker-Team auf dem Kardinal-Hengsbach-Platz und brachten ihnen als Dankeschön einen Präsentkorb mit peruanischem Kaffee, chilenischem Rotwein und jeder Menge Nervennahrung.

Die Türen des Kerzenziehhauses sind ab dem 21. November geöffnet. Auf dem Essener Weihnachtsmarkt ist es seit dreizehn Jahren eine feste Institution. 2010 kamen durch die von Ehrenamtlichen getragene Aktion insgesamt rund 22.000 Euro zusammen. In diesem Jahr kommt der Erlös Ordensschwestern in Brasilien zugute. Gefördert wird das Kerzenziehhaus unter anderem durch die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) und die Kreishandwerkerschaft Essen. (ml)