Mexiko |

Entschädigung nach Pipeline-Explosion

Die staatliche Erdölfirma »Petróleos Mexicanos« (Pemex) hat am Dienstag die Bereitstellung eines Entschädigungsfonds im Zusammenhang mit der jüngsten Pipeline-Explosion angekündigt. Man werde für entstandenen Sachschaden rund um den Unfallort Entschädigungen in Höhe von 30 Millionen Pesos (2,4 Millionen US-Dollar) zur Verfügung stellen, informierte die Unternehmensführung am Dienstag.

Pemex werde »ab morgen mit der Zahlung für die Entschädigung der Betroffenen beginnen, über einen anfänglichen Notfonds von 30 Millionen Pesos«, so eine Presseerklärung zwei Tage nach dem tragischen Unfall.

Die ölpipeline war am vergangenen Sonntag explodiert, wobei weite Teile der Ortschaft San Martín Texmelucan im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla zerstört wurden. Ursache des Unfalls war laut Angaben der Behörden der illegale Versuch, öl aus der Leitung zu zapfen. Bei der anschließenden Explosion kamen 29 Menschen ums Leben. (bb)