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Deutschland fördert jüdisches Museum Sao Paulo mit 300.000 Euro

Das neue Jüdische Museum im brasilianischen Sao Paulo wird mit 300.000 Euro von der Bundesregierung unterstützt. Einen entsprechenden Vertrag wollen der deutsche Generalkonsul in Sao Paulo, Friedrich Däuble, und der Präsident des Jüdischen Museums, Sergio Simon, am Donnerstag, 14. November, unterzeichnen, wie das Generalkonsulat am Mittwoch in Sao Paulo mitteilte. Das derzeit im Bau befindliche Museum soll die Geschichte der jüdischen Immigration nach Brasilien dokumentieren.

Die Ausstellung wird teils in der Beth-El-Synagoge von Sao Paulo, teils in einem neuen Anbau untergebracht. Für den Entwurf zeichnet das Architekturbüros Botti Rubin verantwortlich. Die 1932 gebaute Beth-El-Synagoge im Zentrum von Sao Paulo gilt als bedeutendster jüdischer Sakralbau Brasiliens.

Quelle: KNA