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"€žDer schlimmste Sturm seit fünf Jahren"€?

Die Zahl der Opfer nach dem Tropensturm „Agatha“ ist auf mindestens 150 gestiegen. Dutzende Bewohner wurden am Dienstag noch vermisst, Tausende wurden obdachlos. Mehrere Ortschaften sind nach Erdrutschen und Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten. In allen drei Ländern wurde der Notstand ausgerufen.

Besonders hart ist Guatemala betroffen. Dort kamen nach Behördenangaben 123 Menschen ums Leben. Mindestens 90 weitere werden noch vermisst. Rund 110.000 Menschen mussten evakuiert werden. Guatemalas Präsident Álvaro Colom sagte, die Zerstörungen seien schwerwiegender als nach den Wirbelstürmen „Mitch“ (1998) und „Stan“ (2005), die 268, beziehungsweise 669 Menschen das Leben kosteten.

Auch in El Salvador und Honduras verursachte „Agatha“ Verwüstungen. Insgesamt wurden in den vergangenen Tagen in den drei Ländern über 150.000 Einwohner vorsorglich aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht.

Caritas international bittet um Unterstützung für die Soforthilfe in Mittelamerika.