Honduras |

Das Geld flieüt wieder

Die Weltbank öffnet der honduranischen Regierung wieder den Zugang zu Entwicklungshilfe. Der Direktor der Weltbank, Juan José Daboub, teilte am Mittwoch (10.2.) in Tegucigalpa mit, dass der bereits geplante Kredit über 270 Millionen US-Dollar wieder freigegeben würde. Außerdem käme ein neuer Kredit über 120 Millionen US-Dollar hinzu. Die Weltbank hatte die Kredite für Honduras eingefroren als Reaktion auf den gewaltsamen Sturz des Präsidenten Manuel Zelaya im vergangenen Sommer. Der neu gewählte Präsident Porfirio Lobo wurde im Januar in seinem Amt vereidigt. Die Beziehungen zwischen Honduras und anderen Ländern haben sich seitdem teilweise verbessert. Daboub sagte zur Wiederherstellung der Kredite: „Für die Zentralbank ist es wichtig das Zeichen zu geben , dass wir für das honduranische Volk da sind und vor allem den Menschen weiterhin helfen werden, die besonders benachteiligt sind.“