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Chile wettbewerbsfähigste Wirtschaft der Region

Chile hat dem diesjährigen Bericht des Global Economic Forums zufolge die wettbewerbsfähigste Wirtschaft der Region. Das südamerikanische Land landete in der gestern in Genf vorgestellten Untersuchung des Global Economic Forum auf Rang 31. Weitere lateinamerikanische Staaten, die unter die besten 50 gelangten, sind Puerto Rico (35), Barbados (42) und Panama(49). Auch die größten Volkswirtschaften Lateinamerikas Brasilien und Mexiko konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zum Vorjahr verbessern, heißt es in der Studie. Brasilien erreichte auf Grund eins ausgeprägten Binnenhandels den 53. Rang und Mexiko wegen seiner stabilen makroökonomischen Politik Platz 58. Auch Peru und Bolivien schneiden besser ab als im letzten Jahr.

Positive Tendenz für die Region

Das Global Economic Forum hält die Staaten Zentralamerikas und der Karibik dazu an, sich weiterhin darauf zu konzentrieren, Innovationen für ihre Volkswirtschaften zu nutzen und so bessere Lebensbedingungen für ihre Bevölkerungen zu schaffen. Insgesamt geht aus dem Bericht der Organisation eine positive Tendenz für die Region hervor. Nur in Zentralamerika sei die Sicherheitslage so bedenklich, dass sie die Wirtschaftssituation negativ beeinflusst und einige der Länder in dem Ranking stark abgefallen sind.

Insgesamt seien es vor allem vier Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region weiterhin einschränken: Schwäche der Institutionen, defizitäre Entwicklung der Infrastruktur, eine ineffiziente Allokation der Produktion und des Humankapitals sowie eine verzögerte Reaktionen auf Innovation.

Den ersten Platz belegt die Schweiz, gefolgt von Singapur und Schweden. Deutschland erreicht den sechsten Rang.

Zusammenfassung der Länderprofile (auf Englisch):

http://www3.weforum.org/docs/WEF_GCR_CountryProfilHighlights_2011-12.pdf