Chile, Mexiko |

Chile siegt bei den "Oscars"

Die Universidad de Magallanes in Chile führte das Drama in ihren Räumen vor. Foto: Universidad Magallanes
Die Universidad de Magallanes in Chile führte das Drama in ihren Räumen vor. Foto: Universidad Magallanes

Das chilenische Drama "Eine fantastische Frau" (Original: "Una mujer fantástica") hat den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" gewonnen. Auch der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro konnte sich über einen Oscar freuen - er gewann in der Kategorie "Beste Regie" mit seinem Fantasy-Drama "Shape of Water". Zudem gewann der Film in der wichtigsten Kategorie des Abends die Auszeichnung als "bester Film". Die Zeremonie fand in der Nacht zum Montag, 5. März 2018, in Los Angeles statt.

Es ist der erste Oscar für Chile. In dem Melodram "Eine fantastische Frau" erzählt der Regisseur Sebastián Lelio die Geschichte einer Transgender-Frau, die ihren Lebensgefährten durch einen plötzlichen Tod verloren hat. Die Familie des Verstorbenen und die Behörden akzeptieren sie und ihre Liebe jedoch nicht. Zur Beerdigung solle sie nicht erscheinen, teilt die Familie ihr mit. Der Kampf für das Recht auf Trauer beginnt. Der Film gewann bereits den Silbernen Bären für das beste Drehbuch der Berlinale und den Preis der Ökumenischen Jury. Lelios vorheriger Film war die ausgezeichnete Tragikkomödie "Gloria". Der Film läuft seit dem 7. September 2017 in den deutschen Kinos. (aw)

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