|

Chile Handelsland Nummer 1 in der Region

Wenn es um die Verbesserung der Handelsmöglichkeiten in Lateinamerika geht, dann ist Chile ganz vorne. In keinem anderen Land Lateinamerikas sei die Politik so sehr handelsunterstützend. Dies geht aus der jüngsten Studie der Weltbank mit dem Titel „ Doing Business 2013- Intelligente Regulierungen für kleine und mittlere Unternehmen“ hervor, die die internationale Organisation am 23. Oktober in Washington vorstellte. Bei insgesamt 185 verglichenen Ländern liegt Chile auf dem 37. Rang.

Weitere lateinamerikanische Staaten, die mehr und mehr Regulierungen abbauen, sind Peru und Kolumbien auf Platz 43 und 45. Auch Mexiko (48) und Panama (61) schneiden vergleichsweise gut ab. „Es gibt Länder, die die Studie und ihre Indikatoren sehr ernst genommen und bedeutende Fortschritte gemacht haben“, erläuterte Augusto Lopez-Claros von der Weltbank-Gruppe gegenüber der Nachrichtenagentur Efe. In der ganzen Region seien es 15 von 33 Ländern, die im letzten Jahr entsprechende Reformen vorgenommen haben.

So hat beispielweise das zentralamerikanische Land Costa Rica im vergangenen Jahr am meisten Fortschritte gemacht, auch wenn es vorerst lediglich auf Platz 110 gelangte. Laut Lopez-Claros gäbe es hingegen in Argentinien, Honduras, Bolivien und Venezuela nach wie vor größere Schwierigkeiten, Handel zu treiben. (aj)