Argentinien |

Buchmesse mit über einer Million Besuchern beendet

Früh übt sich: eine junge Leserin bei der Lektüre. (Symbolfoto: Adveniat/Hecker)
Früh übt sich: eine junge Leserin bei der Lektüre. (Symbolfoto: Adveniat/Hecker)

In Argentiniens Hauptstadt ist die diesjährige „Internationale Buchmesse Buenos Aires“ (FIL) zu Ende gegangen. Bei der wichtigsten Buchmesse Lateinamerikas seien 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt worden, berichtet die Nachrichtenagentur EFE. Zur 44. Ausgabe seien damit rund ein Prozent weniger als im Vorjahr gekommen, informierten die Veranstalter am Dienstag, den 15. Mai 2018, in einer ersten Bilanz.

Den Organisatoren zufolge sei der Rückgang bei den Besucherzahlen auf schlechtes Wetter sowie die aktuelle Wirtschaftskrise mit Inflation und Währungsverfall zu erklären, so EFE. Als Gaststadt war in diesem Jahr Uruguays Hauptstadt Montevideo geladen, nachdem 2017 Los Angeles aus den USA diese Ehrenrolle zugesprochen war. Messe-Chef Oche Califa berichtete während einer kurzen Abschlusszeremonie, dass rund sieben Tonnen Bücher ins Ausland verkauft worden seien. 22 Tonnen Bücher seien an 268 Buchhändler in Argentinien gegangen, schreibt die Nachrichtenagentur Infobae.

477 Aussteller hätten über 1.500 Veranstaltungen angeboten, bei denen 2.785 Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf dem Podium saßen. Eines der besonderen Neuheiten auf dem Mega-Event vom 26. April bis zum 14. Mai 2018 sei der Messeraum „Stolz und Vorurteil“ gewesen, in dem Literatur zur sexuellen Vielfalt und Kultur vorgestellt wurde. Die Top 10 der meist nachgefragtesten Autoren waren Stephen King, Eduardo Galeano, Jane Austen, Roxana Galeano, J.K. Rowling, Julio Cortázar, Liliana Bodoc, Silvia Schujer, Judith Butler und Florencia Bonelli. (bb)