Brasilien |

Bischof nach Immobiliengeschäften beim Papst

Der brasilianische Bischof Fernando Panico ist am Montag, 13. Oktober, von Papst Franziskus zu einem Gespräch empfangen worden. Über Inhalte der Unterredung teilte der Vatikan nichts mit. Laut brasilianischen Medien wollte der 67-jährige Panico, seit 2001 an der Spitze des Bistums Crato im Nordosten Brasiliens, in Rom Fragen eines Seligsprechungsverfahrens erörtern und sich für die Rehabilitierung eines im 19. Jahrhundert wegen angeblicher Scharlatanerie angeklagten Priesters einsetzen.

Panico steht aber derzeit auch in der Kritik, weil sein Bistum mehrere Immobilien weit unter Marktwert und unter Missachtung eines Vorkaufsrechts der Bewohner veräußert haben soll. Zugleich habe das Bistum weiterhin Mieteinnahmen aus den Gebäuden bezogen und diese unterschlagen, berichtete das brasilianische Nachrichtenportal G1 am Montag. Die Polizei ermittle. Bischof Panico weise die Vorwürfe zurück.

Quelle: KNA