Kolumbien |

Bischof: "FARC muss sich vom Drogenhandel lossagen"

Ein Vertreter der katholischen Kirche in Kolumbien hat die Rebellenorganisation FARC aufgefordert, sich für einen stabilen Frieden aus dem Drogenhandel zurückzuziehen. "Um ein Klima des Friedens zu schaffen, ist es notwendig, dass sie alle Verbindungen zum Drogenhandel kappen", sagte Bischof Hector Fabio Henao dem kolumbianischen Radiosender RCN am Mittwoch, 25. September, (Ortszeit).

Der Drogenhandel habe die Kraft, ein Land zu destabilisieren. Unter solchen Voraussetzungen sei dauerhafter Frieden in Kolumbien nicht möglich. "Dies Thema muss gelöst werden", so der Bischof und Vorsitzende der nationalen Caritas. Zugleich rief Henao dazu auf, ein Entwicklungsprogramm für die ländlichen Regionen zu entwerfen, um den Menschen eine Alternative zum Drogenanbau zu bieten.

Quelle: KNA