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Bischöfe erinnern Obama an Einwanderungsreform

Die Menschenrechtsorganisation der guatamaltekischen Bischofskonferenz hat US-Präsident Barack Obama mit Blick auf die illegalen lateinamerikanischen Einwanderer in den Vereinigsten Staaten zu einer Reform der Migrantenpolitik aufgefordert. In einem Schreiben, das im Namen aller mittelamerikanischen Bischöfe an das US-amerikanische Staatsoberhaupt gerichtet ist, fordern die Kirchenvertreter nach einem Bericht der Tageszeitung "La Prensa" einen "tiefgründigen Dialog über eine gerechte Reform der Einwanderungsspolitik für die rund zwölf Millionen Menschen, die ohne Papiere in den USA leben." Die illegalen Einwanderer vertrauten darauf, dass Obama seine Versprechen umsetzen würde und im Senat und im Kongress diese Fragestellung aufgreife. Zu den prominentesten Unterzeichnern des Schreibens zählen unter anderem Kardinal Óscar Andrés Rodríguez (Hondruas), Erzbischof Leopoldo José Brenes (Nicaragua) und Erzbischof José Luis Escobar Alas (El Salvador). (tk)