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Besorgnis wegen Pest und Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber breitet sich in Mittelamerika weiter aus. Allein in Honduras zählten offizielle Stellen bereits 33 Tote. Nach Medienberichten sind viele Krankenhäuser in der Hauptstadt Tegucigalpa überfüllt, die Zahl der Neu-Infizierungen steigt täglich. Wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte, ist die Zahl von Patienten mit klassischen Dengue-Fieber auf mehr als 33.000 gestiegen. Die heftigen Regenfälle der jüngsten Zeit habe die Zahl der Erkrankungen begünstigt, erklärten Experten in Tegucigalpa. Auch in der Karibik und in Südamerika ist die Anzahl der Erkrankungen überdurchschnittlich bereits gestiegen. Die Tageszeitung "La Tribuna" berichtet am Mittwoch, dass die Behörden zudem auch die Gefahr eines neuen Ausbruchs der sogenannten "Schweinegrippe" sehen.

Ein Ausbruch der Pest macht den Behörden in Peru Sorgen. Im Norden des Landes sei bereits ein Junge im Alter von 14 Jahren der Krankheit erlegen. Zu Wochenbeginn lag die Zahl der Neuerkrankungen bei 31. Die Behörden der Region riefen den Notstand aus. Nach Angaben von Gesundheitsminister Oscar Ugarte werden an den Häfen des Landes schärfere Kontrollen durchgeführt. Beim letzten registrierten Ausbruch der Pest 1994 kamen in Peru 35 Menschen ums Leben. (tk)