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Beileid nach Flugzeugabsturz in Kuba - Mehr als 100 Tote

Nach dem Flugzeugunglück in Kuba haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Beileid bekundet. Auch Papst Franziskus zeigte seine Anteilnahme. Die Nachricht vom Absturz der Passagiermaschine, bei dem zahlreiche Menschen ums Leben gekommen sind, habe sie mit Betroffenheit und tiefer Trauer erfüllt, heißt es in den Schreiben Steinmeiers und Merkels. Die Gedanken seien jetzt bei den Opfern und ihren Familien. Den Verletzten wünschen sie eine baldige und vollständige Genesung.

Papst Franziskus sei "tief betrübt", bete für die Todesopfer und sei den Verletzten nahe, heißt es in einem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Telegramm an den Vorsitzenden der Kubanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Dionisio Guillermo Garcia Ibanez. Der Papst bat Garcia, den betroffenen Familien seine Kondolenzwünsche zu übermitteln.

Eine Schwerverletzte ist verstorben

Die Maschine einer mexikanischen Gesellschaft war am Freitag kurz nach dem Start in Havanna abgestürzt. Es starben 111 Menschen. Drei Frauen seien schwer verletzt geborgen worden, hieß es. Eine Frau ist nun an ihren schweren Schädelverletzungen gestorben. Die Ärztinnen und Ärzte kämpfen derzeit um das Leben der beiden Schwerverletzten.

Quelle: KNA, SPIEGEL