Chile, Ecuador, Peru |

Ausnahmezustand wegen Regenfluten

Starke Regenfälle und Überschwemmung in Ecuador. Foto: WR276. CC BY-NC-SA 2.0
Starke Regenfälle und Überschwemmung in Ecuador. Foto: WR276. CC BY-NC-SA 2.0

Angesichts der schlimmsten Regenfälle seit 80 Jahren hat Chiles Präsidentin Michelle Bachelet am Mittwoch, den 1. April 2015, geplante Auslandsreisen zum Amerika-Gipfel und einen Staatsbesuch nach Ecuador abgesagt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stünden für die Linkspolitikerin nun Rettungsmaßnahmen und der Wiederaufbau im Norden des Landes im politischen Fokus. Die Unwetter in Chile haben bisher mindestens 23 Tote gefordert.

Auch Ecuador wurde von schwerem Wetter getroffen. Bisher seien insgesamt 17 Menschen gestorben, so Informationen von Behörden. Für die Osterfeiertage sprachen staatliche Stellen neue Warnungen aus. "Es wird sonnige Tage geben, aber auch Regen, viele Aktivitäten sind möglich, es sei denn, es wird Unwetterwarnung ausgegeben", warnte die Staatssekratärin für Risikofragen María del Pilar Cornejo laut der Tageszeitung "El Tiempo" Reisende vor Erdrutschen und Steinschlägen.

In Peru hatten die Behörden bereits am 25. März 2015 in der Provinz Chosica den Notstand ausgerufen, nachdem ein Erdrutsch mindestens neun Menschen in den Tod gerissen hatte. Auch in der an Ecuador grenzenden Region Tumba im Norden wurde der Notstand für 60 Tage erklärt, sowie in 15 Distrikten in zwei Provinzen in der Region Moquegua im Süden. In Teilen der Region Tacna an der Grenze zu Chile erklärte die Regierung den Ausnahmezustand. (bb)

Foto: WR276. CC BY-NC-SA 2.0

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