|

Argentinien: Ascheregen verursacht Störung des Flugverkehrs und wirtschaftliche Schäden

Der Asche-Ausstoß des chilenischen Vulkans Puyehue verursacht immer größere Schäden. Seit dem 4. Juni 2011 spuckt er Gas und Asche. Aufgrund des Windes ist bisher in erster Linie Argentinien betroffen. „Wegen der Aschewolke müssen die Flughäfen in Patagonien und auch von Buenos Aires immer wieder geschlossen werden“, erklärt Argentinien-Referent Michael Kuhnert von Adveniat. Dass bedeute, dass weniger Touristen in den Wintersportorten Bariloche und Villa La Angostura kommen, in denen die Ski-Saison gerade begonnen hat. „Viele Bürger verlassen vorübergehend vor allem La Angostura“, so Kuhnert weiter. Der Flughafen in Bariloche bleibt bis 30. Juni geschlossen. Allein für Villa La Angostura kalkuliere man laut Kuhnert bisher mit finanziellen Ausfällen und Belastungen von 200 Millionen Pesos, das sind umgerechnet 34 Millionen Euro. „Manche Leute, die ihre Häuser bewachen oder an abgelegenen Orten leben, müssen von der Feuerwehr mit Trinkwasser und Lebensmitteln versorgt werden“, erklärt der Argentinien-Referent. Mittlerweile solidarisieren sich die Einwohner von Bariloche: Unter dem Motte „Bariloche, mi casa" hätten sie begonnen, selber die 20 bis 30 Zentimeter hohe Asche wegzuschaffen.