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Alternativer Nobelpreis für Erwin Kräutler

Bischof Erwin Kräutler erhält den Alternativen Nobelpreis für sein Engagement für die brasilianischen Ureinwohner. Dies hat das Komitee der „Right Livelihood Foundation“ heute bekannt gegeben. Der 71-jährige Kräutler kämpft seit 30 Jahren gegen den geplanten Staudamm Belo Monte. Der Bau gefährdet den Lebensraum von 30.000 brasilianischen Einwohnern. Der aus österreich stammende Bischof setzt sich außerdem für die Rechte der indigenen Bevölkerung ein und ist Vorsitzender des Indigenen Missionsrats CIMI. Der Alternative Nobelpreis wird zum 31. Mal verliehen und zeichnet jedes Jahr Menschen aus, die „Antworten zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit finden und praktisch umsetzen". (jm)