Chile |

Alle 33 Bergleute gerettet

Das Wunder von San Jose ist perfekt: Mit der Bergung von Luis Urzúa Iribarren (54) - als letztem der seit dem 5. August 2010 in der chilenischen Gold- und Kupfermine San Jose eingeschlossenen Bergmänner - hat das Drama in der Atacama-Wüste ein glückliches Ende genommen. Familienangehörige, Retter und Journalisten feierten die Ankunft des Schichtleiters mit einer emotionalen Party. Staatspräsident Sebastian Pinera stimmte spontan die chilenische Nationalhymne an.

Kurz nach Mitternacht Ortszeit kehrte mit Manuel Gonzales dann auch der letzte der insgesamt sechs Helfer in der Rettungskapsel „Fenix II“ aus dem 622 tief gelegenen Rückzugsort der "Mineros" an die Erdoberfläche zurück. "Mission erfüllt" hatten die Retter zuvor an die Erdoberfläche gefunkt. Die 33 Bergleute wurden in der Zwischenzeit in ein Krankenhaus der nahe gelegenen Kleinstadt Copiapo verlegt. Sie sollen in den nächsten Tagen in ihre Heimstädte zurückkehren. Im Laufe des Mittwochs hatten bereits die ersten Familien der Bergleute das als „Lager der Hoffnung“ weltweit bekanntgewordene Lager überglücklich verlassen. (TK)