Haiti |

Adveniat stellt Soforthilfe bereit

20.000 Euro Soforthilfe stellt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat für die Opfer des Erdbebens in Haiti bereit. Die Mittel sollen in den betroffenen Gebieten, vor allem in der Hauptstadt Porte-au-Prince, zur Linderung der unmittelbaren Not verwendet werden.

Ein Beben der Stärke 7,3 hatte am Dienstagnachmittag große Teile der haitianischen Hauptstadt zerstört, darunter ein Krankenhaus, Ministerien, Schulen, die Kathedrale und den im Stadtzentrum gelegenen Präsidentenpalast. Da die Stromversorgung und Telefonleitungen infolge des Bebens kollabierten, ist die Situation im Land immer noch unklar. Es wird von Hunderten Toten ausgegangen.

„Wir sind von dieser neuerlichen Katastrophe im ärmsten Land Amerikas tief betroffen“, sagte Bischof Felix Genn, Vorsitzender der Bischöflichen Kommission Adveniat. „Durch die Besuche der haitianischen Gäste im Advent besteht natürlich eine besondere Nähe zu den Menschen dort.“ Haiti war Beispielland der Adveniat-Aktion 2009. „Der notwendigen Hilfe für Haiti kann sich in dieser Situation niemand entziehen“, sagte der Adveniat-Bischof.

„Unsere Projektpartner haben einen guten Überblick, in welchen Gemeinden die Schäden am größten sind“, sagte Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka. „Außerdem bieten sie den Menschen auch dann noch langfristig Unterstützung, wenn die Folgen des Erdbebens nicht mehr im Scheinwerferlicht der Fernsehkamera stehen.“ Klaschka rief auch dazu auf, im Gebet der Opfer zu gedenken.