|

50 Jahre Adveniat-Patenschaftsaktion

Seit 1963 fördern Paten in Deutschland gemeinsam mit ihren Bistümern und Adveniat die Ausbildung von Priestern in Lateinamerika. Mit Erfolg: Die Patenschaftsaktion unterstützt derzeit 5.298 junge Priesteramtskandidaten mit jährlich über 4 Millionen Euro. Damit ist die Patenschaftskampagne eine der wichtigsten Finanzquellen für die Priesterausbildung in Lateinamerika.

Auch wenn die Patenschaftsaktion eine Erfolgsstory ist, steht sie vor großen Herausforderungen. Der hohen Zahl der dortigen Priesteramtskandidaten steht ein kontinuierlicher Rückgang bei den Patenschaften gegenüber. Im vergangenen Jahr engagierten sich deutschlandweit 2.550 Paten für die Priesterausbildung in Lateinamerika. Das waren 126 weniger als noch im Jahr zuvor.

Das Anliegen, einheimische junge Männer auf ihrem Weg zum Priestertum zu unterstützen, hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Pfarreien und neuen Bistümer in Lateinamerika in den letzten fünfzig Jahren stark zugenommen hat. So kann die Kirche immer mehr an den Orten gegenwärtig sein, an denen sich das Leben der Menschen abspielt. Daher können immer mehr Menschen auch durch den Dienst und das Wirken von Priestern dazu motiviert werden, sich für das Evangelium zu engagieren.

Die Kirche in Lateinamerika wurde nicht zuletzt durch die Förderung einheimischer Priester in ihrer Entwicklung stark beeinflusst und hat ein sehr großes Gewicht auch in der Weltkirche bekommen. Die Tatsache, dass der jetzige Papst aus Lateinamerika stammt, unterstreicht dies.

Patenschaftskonferenz 2013
Am 24. und 25. April 2013 treffen sich die Patenschaftsreferenten aller deutschen Bistümer in Essen, um gemeinsam das 50-jährige Jubiläum der Patenschaftsaktion zu würdigen. Der Erfolg der Patenschaftsaktion beruht nicht zuletzt auf dem Engagement der Bistümer.
Gastgeber der diesjährigen Patenschaftskonferenz ist das Bistum Essen.