Guatemala |

43 Tote bei Busunglück

Bei einem Busunglück rund 60 Kilometer nordwestlich von Guatemala- Stadt sind 43 Menschen ums Leben gekommen. 40 weitere wurden verletzt und mussten teilweise im Krankenhaus behandelt werden. Der Überlandbus war auf dem Weg von Chimaltenango nach San Martin Jilotepeque, als kurz vor dem Zielort in eine 200 Meter tiefe Schlucht stürzte. Die örtliche Feuerwehr sowie Freiwillige versuchten umgehend Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Ein durch die Schlucht fließender Fluss erschwerte die Bergungsarbeiten nach offiziellen Angaben erheblich.

Die genaue Ursache für den Unfall ist bisher unklar. Den Behörden zufolge sei das Wetter sonnig und alle Straßen trocken gewesen. Es wird vermutet, dass Bus überladen gewesen ist und aus diesem Grund von der Fahrbahn abkam. Der Vorsitzende der lokalen freiwilligen Feuerwehr, Mario Cruz, berichtete, dass ungefähr 90 Passagiere an Board des Busses gewesen sind. Offiziell ist das Fahrzeug für lediglich 54 Passagiere zugelassen. Viele der Todesopfer starben noch am Unfallort.

Die guatemaltekische Regierung rief drei Tage Staatstrauer aus. Der letzte Unfall dieser Art ereignete sich im Jahr 2008. Auch damals kam ein überladener Bus von der Fahrbahn ab und stürzte in eine Schlucht. Bei diesem Unfall starben mehr als 50 Menschen. (aj)