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40 Feinde der Pressefreiheit

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine kritische Bilanz: „Immer noch verdienen aus unserer Sicht 40 Politiker, Regierungsvertreter, paramilitärische und terroristische Organisationen, kriminelle Netzwerke und Führer radikal-religiöser Gruppen den Titel ‚Feinde der Pressefreiheit‘. Sie verfolgen kritische und unabhängige Journalisten, greifen dabei auf Mittel wie willkürliche Verhaftungen zurück und wenden Gewalt an“, so ROG.

Im Hinblick auf Lateinamerika prangert ROG paramilitärische Gruppen und die FARC an, die seit Jahren auch um die Kontrolle über Nachrichtenmedien kämpfen. Seit 1997 haben die kolumbianischen Rebellen mehr als 50 Journalisten entführt. In Mexiko wurden seit dem Jahr 2000 mehr als 60 Journalisten getötet. Die meisten Morde gehen auf das Konto der Drogenkartelle.

Die ausführliche „Liste der Feinde der Pressefreiheit“ schickt Ihnen die ROG-Pressestelle gerne zu.